Spende
 

Schenken und Spenden
Mäzene für Forschung und Kultur

Mäzenatentum hat über die Jahrhunderte hinweg stets dazu beigetragen, dass die Staatsbibliothek zu Berlin den Forschern einen so reichen, einzigartigen Bestand anbieten kann: Immer wieder wurden und werden der Bibliothek Vor- und Nachlässe, Handschriften, Briefe, Musikautographe, seltene Bücher, besondere Drucke und vieles andere mehr als Schenkung, Stiftung, Erbschaft oder Vermächtnis überlassen.
Manchmal bildet eine Schenkung schon bald einen integralen Bestandteil der Abteilung und in anderen Fällen ist sie ein wichtiger Mosaikstein innerhalb einer Sammlung.

So schenkte noch vor der Gründung des ersten Fördervereins der Königlichen und Preußischen Staatsbibliothek 1914 der spätere Vereinsvorsitzende Ludwig Darmstaedter seine bedeutende Autographensammlung der Bibliothek. Der Chemiker und Wissenschaftshistoriker sammelte systematisch Originalschriftstücke bedeutender Naturforscher und Gelehrter – darunter Handschriften von Machiavelli, Michelangelo bis zu Napoleon, Kant und Einstein. Bei seinem Tod 1927 war die Sammlung auf 45.000 Namen und 190.000 Stücke angewachsen. Außerdem übergab er eine beachtliche Geldsumme, damit die Sammlung weiterhin ergänzt werden konnte.



Erst im April 2010 ersteigerte ein Mäzen eines der äußerst seltenen Exemplare der englischen Erstausgabe von "Harry Potter and the Philosopher’s Stone" – dem ersten Band der Septologie von Joanne K. Rowling – für die Staatsbibliothek zu Berlin. Die Startauflage im Jahr 1997 bei Bloomsbury Publishing in London betrug gerade einmal 500 Exemplare – dies ist das einzige in einer deutschen Bibliothek.

Auch mit Geldspenden mehrt und erhält die Staatsbibliothek zu Berlin ihren enormen Reichtum zum Nutzen der Forschung. Seit der Neugründung des Fördervereins 1997 engagieren sich die Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin für die Erhaltung und die Erweiterung der Bestände.
Im Jahr 2009 beteiligten sich rund 100 Privatpersonen, Stiftungen und Firmen an der Rettung des Nachlasses des Theologen und Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer. Dank der Großzügigkeit aller Spender konnten sogar noch zusätzliche Briefe und Postkarten erworben werden (siehe Nachlass Dietrich Bonhoeffer)

Das Patenschaftsprogramm des Vereins bietet kontinuierlich Bücher, Handschriften, Karten, Musikalien aus den Sondersammlungen an, die dringend restauriert werden müssen. (Siehe Buchpatenschaften)

Um auf unerwartete Angebote für die Staatsbibliothek zu Berlin – von Antiquariaten oder bei Auktionen – reagieren zu können und für Arbeitsfähigkeit unserer Geschäftsstelle benötigt der Verein allgemeine Spenden. Dank solcher Zuwendungen konnte der Verein den Ankauf von drei Schleiermacher-Manuskripten aus Privatbesitz im Februar 2010 mitfinanzieren.


Ebenso willkommen sind Sachleistungen: Zum Beispiel stattete eine große Firma eine Konferenz mit Technik aus, eine andere übernahm Transportarbeiten, eine weitere finanzierte den Kauf von Materialien für die Restaurierungswerkstatt.


Wenn Sie beabsichtigen, der Staatsbibliothek zu Berlin eine Schenkung, eine Erbschaft, eine Geldspende oder ähnliches zukommen zu lassen, sollten wir vorab miteinander ins Gespräch kommen, um Näheres über Ihre Absichten und Konditionen zu erfahren. So kann alles intern in die richtigen Wege geleitet werden.

Bitte wenden Sie sich an uns, die Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V. oder direkt an die Staatsbibliothek zu Berlin

per Mail an

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freunde@sbb.spk-berlin.de

schenken.spenden@sbb.spk-berlin.de

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Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V.
Unter den Linden 8
10117 Berlin

Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Generaldirektion
Potsdamer Straße 33
10785 Berlin

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+49 30 266-33 8000

+49 30 266-33 1444