Max-Herrmann-Preis 2005 an Dr. Ekaterina Genieva

Am 18. Mai verliehen die Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e.V. zum fünften Mal seit dem Jahr 2000 den Max-Herrmann-Preis für besondere Verdienste im Bibliothekswesen. Die diesjährige Preisträgerin ist Frau Dr. Ekaterina Genieva, seit 1993 Generaldirektorin der Gesamtrussischen Staatlichen Rudomino-Bibliothek für Ausländische Literatur in Moskau.

Die Preisträgerin ist in vielen nationalen und internationalen Gremien tätig, u.a. im Russischen Bibliotheksverband, im Memory of the World International Advisory Committee (UNESCO), in der International Federation of Library Associations and Institutions (IFLA) und im Transparency International.
Sie publizierte u.a. zur englischen Literatur und zum Verbleib deutscher Buchbestände in russischen Bibliotheken.
Für ihr Engagement erhielt Dr. Ekaterina Genieva zahlreiche internationale Ehrungen.

Der Max-Herrmann-Preis 2005 würdigt ihre herausragenden Verdienste um den deutsch-russischen Dialog, ihre maßgebliche Förderung der Zusammenarbeit mit deutschen Bibliotheken, ihr umsichtiges Eintreten für die europäische Kulturkooperation sowie für die Erhaltung und den Schutz von Bibliotheksgütern und nicht zuletzt ihr unermüdliches Bemühen zur Lösung der aus dem Zweiten Weltkrieg resultierenden Beutekunstproblematik.


Prof. Dr. Klaus-Dieter Lehmann, Dr. Ekaterina Genieva und Erika Neubert (v.l.) bei der Preisübergabe

Prof. Dr. Klaus-Dieter Lehmann, Dr. Ekaterina Genieva und Erika Neubert (v.l.) bei der Preisübergabe